| Geschichte |
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1861
Am
12. Juli 1861 gelang dem Schweizer "Johann Jakob Weilenmann"
aus St. Gallen und "Franz Anton Pöll" aus Mathon die
Erstbesteigung
des Fluchthorns (3.400 m). |
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1865
Am 14. Juli 1865 Ersbeigung des Gr. Piz Buin
(3.312 m) J. J. Weilenmann, F. A. Pöll und J. A. Specht aus Wien.
Zufälligerweise am gleichen Tag war die dramatische Erstbesteigung
des Matterhorns. |
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1869
Am 23. Juli 1869 wurde die Alpenvereins Sektion
Heidelberg von Professor Dr. Helmholtz gegründet.
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| Geschichte
Heidelberger Hütte |
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1889
Am 19. August 1889 wurde nach zweijähriger
Bauzeit die Heidelberger Hütte eingeweiht. Matratzen und Decken
gab es noch nicht, die Gäste verbrachten die Nacht auf Sägespänen
und Moos. |
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1901
Bis zur Jahrhundertwende wurde über äußerst
schwachen Besuch geklagt. (Selbstbversorger) Im Jahr 1901
hat man erstmals durch die Geschwister Heinrich und Hirlanda Kurz
die Hütte vom 15. Juni bis 15. September duchgehend bewirtschaftet.
In den Anfangsjahren 1889 bis 1901 besuchten die Heidelberger Hütte
20 bis 30 Gäste pro Jahr. |
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1902
Wurde der Zugangsweg von der Bodenalpe zur Hütte
neu angelegt. |
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1904
Erweiterungsbau der kleinen Hütte
nach 15 Jahren. Im Erdgeschoss Küche und Speiseraum, sowie drei
Zimmer mit je drei Betten.
Im Dachgeschoss eigenes Zimmer für Führer und eigenes Zimmer
für zwei Wirtschafter. Insgesamt standen 14 Betten- und 12 Matratzenlager
zur Verfügung.
Nach dem Erweiterungsbau stieg die Besucherzahl im Jahre 1907
auf 175 Gäste. |
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1910
Entdeckte man das ideale Skigelände im
Fimbertal. Die Heidelberger Hütte wurde erstmals für den
Winterbetrieb eingerichtet. Die Besucher im Winter mussten sich jedoch
selbst versorgen. Die Sommerbewirtschaftung machten die Geschwister
Kurz bis zum Ersten Weltkrieg. Fräulein Hirlanda
Kurz war ausschließlich für
das leibliche Wohl zuständig. Ihr Bruder Heinrich
war nebenher
noch als Bergführer und Skilehrer tätig. |
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1914
Die geplante Feier zum 25 jährigen
Bestehen musste im Jahre 1914 wegen Kriegsausbruch ausfallen. Danach
wurde es still um die Hütte. Da die Heidelberger Hütte auf
Schweizer Gebiet steht, wurde diese militärisch gesperrt. Die
Hütte diente zeitweilig den Schweizer Grenzwachen als Unterkunft.
Zogen die Grenzwächter ab, nisteten sich Schmuggler ein, die
manches mutwillig auf der Hütte zerstörten. Als sich nach
dem Krieg die Grenzen wieder öffneten, zeigte die Hütte
ein trostloses Bild. Der Bergführer Alfons Ganahl bewirtschaftet
die Hütte mit einfachsten Mitteln so gut es geht. |
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1923
In der Hauptversammlung der Sektion Heidelberg,
war der Verkauf
der Hütte angeregt. |
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1925
Die enorm vergrößerte Hütte
von bisher 26 auf 80 Lagerstätten war 1925 im wesentlichen fertigestellt.
Die Freude über das gelunge Werk und damit einen Stützpunkt
für den hochalpinen Skilauf geschaffen, war sehr groß.
Leider zeigte schon der erste Winter beträchtliche Mängel
bei Fenster und Türen auf, die Öfen waren kaum zu gebrauchen.
Die damaligen Baukosten beliefen sich auf rund 18.000 RM oder in Österreich
300 Millionen Kronen. |
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1932
Bau der Wasserturbinenanlage 3 kW 115 Volt Gleichstrom.
Für die Trinkwasserversorgung wurde eine Pumpanlage im Keller
der Hütte errichtet. |
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1939
Im Jahr des 50 jährigen Bestehens
der Heidelberger Hütte, brach der Zweite Weltkrieg aus. Für
10 lange Jahre wurde es wiederum still und trostlos. Die Hütte
wurde von Schweizer Grenz- und Zollwachen besetzt. Der Zugang zur
Hütte war nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. Die
Schweizer Wachen wurden jedoch wegen der Versorgungsschwierigkeiten
im Winter zurückgezogen, so dass die Hütte völlig vereinsamt
und verlassen blieb. Nach dem Krieg herschte der nackte Existenzkampf,
an eine Inbetriebnahme oder Instandsetzung der Hütte war nicht
zu denken. |
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1949
Die Hütte wurde treuhändisch vom österreichischen
Alpenverein verwaltet. Der Ischgler Berführer Erwin Aloys wurde
als Verwalter und Bewirtschafter eingesetzt. Treugeber der Hütte
war die Schweizer Vermögensverwaltung. |
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1953
Am 26. September 1953 wurde
die Hütte wieder an die Sektion Heidelberg zurückgegeben
und damit das Recht, auf "weltewige Zeiten" auf dem Boden
des Fimbertals die Hütte zu unterhalten. Es war auch ein denkwürdiger
Tag für den Deutschen Alpenverein.
Schließlich war die Heidelberger Hütte das erste Unterkunfthaus
einer Sektion, das aus der Beschlagnahmeverwaltung deutschen Vermögens
im Ausland entlassen wurde.
Dem seit 1949 treuhändisch eingesetzten Hüttenpächter
Erwin Aloys war es zu verdanken, dass kein Trümmerhaufen, sondern
ein bewohnbares Unterkunfthaus übergeben werden konnte. |
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1954
Umbau der sanitären Anlagen, bessere Wasserversorgung
Neudeckung des Hüttendaches. |
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1959
Anbau des Aufenhalts- und Speiseraumes. |
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1962
Ungeachtet mancher Schwierigkeiten konnte der
gesamte Rohbau einschließlich Dach und Fenster fertiggestellt
werden. |
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1963
Wurde die Hütte in der heutigen Gestalt
ihrer Bestimmung übergeben. |
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1966
Die Heidelberger Hütte wurde erstmalig
für die Wintersportsaison Mitte Februar bis Mitte Mai 1966 zum
"SKIHEIM" erklärt.
Der Begriff des Skiheimes ist in der " Besonderen Hüttenordnung
für Skiheime" des DAV festgelegt. |
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1967
Nach einem denkwürdigen Versuch am 9. April
1967 erstmals Funksprechverkehr mit dem Ort Ischgl. |
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1979
Fertigstellung des Anbaues für neue Waschräume,
Duschen und WC-Anlage. |
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